Offene Immobilienfonds – Weniger Büro

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Offene Immobilienfonds – Weniger Büro

2017 erreichte man mit dem German Property Index einen Rekord, da dieser um 19 Prozent gestiegen ist. Dabei war der größte Treiber das Segment Wohnen mit 24,1 Prozent Steigerung und darauf dicht gefolgt von dem Segment Büro mit 19,8 Prozent. Allerdings stellt sich dann die Frage, wieso offene Immobilienfonds im aktuellen Boom nicht besser laufen, wenn sich Kaufpreise und Miete immer weiter steigen. Sonja Knorr, die Leiterin des Bereichs Alternative Investments bei der Rating-Agentur Scope, behauptet, dass einerseits die hohe Liquiditätsquoten der Fonds im aktuellen Zinsumfeld die Rendite mindert, andererseits zeigt die konservative Bewertung der Gutachter eine besondere Wirkung. Wenn man sich mit der Performance beschäftigt, fällt auf, dass der größte Teil im German Property Index ist. Im Segment Wohnen waren es 18 Prozent der Gesamtrendite und im Segment Büros 14,7 Prozent. Auch die Fondsmanager musste teuer einkaufen, jedoch haben sie eindeutig mehr Bestandsobjekte in den Portfolios, die billiger gekauft wurden. Logischerweise müssten sie mehr erlösen, als die aktuellen Verkehrswerte ausdrücken. Doch laut Gernot Archner sei dies eine Phantomdiskussion, da man auf etwas spekuliert, was nicht realisierbar ist. Außerdem drückt ein anderer Faktor auf die Rendite. Das ist der Fakt, dass die Anschaffungsnebenkosten der Neuzugänge im Portfolio über zehn Jahre abgeschrieben werden und des Weiteren noch Gebühren für die Fondsverwaltung und Strukturierung anfallen. Für Archner gibt es eine grundsätzliche folgende Regel: je niedriger die Netto-Ankaufsrendite, desto niedriger die laufenden Fondsrenditen.

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